In der heutigen Zeit der stets voranschreitenden Technik verliert das Papier immer mehr an Bedeutung - digitale Informationen sind gefragt. Viele von uns haben jedoch noch uralte Familienfotos, die allmählich verblassen und vergilben. Ein moderner Scanner schafft es, diese zu digitalisieren und so für die Ewigkeit haltbar zu machen. Doch dieses Gerät ist nicht nur zur Archivierung von Fotos sehr gut geeignet, sondern kann weitaus mehr. Bilder und Texte werden mit dem Scanner optisch abgetastet, also gescannt. Diese Daten können nun mithilfe des Computers bearbeitet werden.
Je nachdem, für welchen Zweck man den Scanner benötigt, hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Scannertypen. Grundsätzlich unterscheidet man nur zwei Arten von Scannern, den Einzugsscanner, welcher über einen Papiereinzug verfügt sowie den Flachbettscanner mit Glasauflage. Beide Arten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Es gibt mittlerweile sogar Geräte, welche die Eigenschaften beider Typen in nur einem Gerät vereinen. Die Arbeitsweise eines Einzugscanners kann man mit dem eines Faxgerätes vergleichen. Bei den meisten dieser Geräte kann man nur Papier bis zum Format DIN A4 scannen - das Blatt wird zu diesem Zweck in den Einzugsschacht geführt. Eine gebundene Akte kann man mit diesem Scannertyp nicht bearbeiten, allerdings verfügt er meist über einen Stapeleinzug. So können mehrere Blätter zugleich eingelegt werden, was zeitsparend ist. Im Gegensatz dazu macht es der Flachbettscanner möglich, auch eine gebundene Akte zu scannen. Dies gestaltet sich zwar schwierig, da diese exakt auf der Glasplatte platziert werden muss, ist aber grundsätzlich möglich. Nachteil dieser Scannerart ist das sehr zeitaufwändige Scannen, da jedes Blatt einzeln auf die Glasplatte gelegt werden muss. Dennoch sind Flachbettscanner in der Anschaffung teurer als Einzugscanner. Neben diesen beiden Arten gibt es noch einige andere, wenn auch weniger verbreitete Arten von Scannern. Hierzu zählen die Diascanner ebenso wie Foto- oder Dokumentenscanner. Diese sind jedoch in der Anschaffung recht teuer und für den privaten Gebrauch eher ungeeignet. Dias lassen sich auch gut mit einem Flachbettscanner einlesen.
Für den privaten Gebrauch ist ein guter Flachbettscanner mit einer Auflösung von etwa 600 dpi völlig ausreichend. Dieser ist bereits zu einem Preis von etwa 70 Euro erhältlich. In vielen dieser Geräte ist bereits ein Kopierer integriert, so dass man sich diese Zusatzanschaffung sparen kann. Der Profianwender, welcher den Scanner vorwiegend beruflich nutzt und hohe Ansprüche hat, sollte sich natürlich für ein teures Modell entscheiden. Diese sind oft sogar in der Lage, Blätter der Formate A3 oder A2 zu scannen - vor allem in der Werbebranche oder im Verlagswesen sind diese unverzichtbar. Grundsätzlich sollte man vor dem Kauf bedenken, zu welchem Zweck beziehungsweise wie oft man den Scanner nutzen möchte und dementsprechend seine Auswahl treffen. Dokumentenscanner werden gerne bei Banken und Versicherungen eingesetzt, da mit ihnen auch große Papierberge innerhalb kürzester Zeit bearbeitet werden können. Je nach Modell können diese Geräte zwischen 50 und 1.000 Blatt aautomatisch bearbeiten. Der Bediener schiebt die Blätter zu diesem Zweck nur in den Dokumenteneinzug. Eine Seite aus einem Buch zu scannen, ist mit diesen Modellen jedoch nicht möglich. Bei Fernsehtechnikern sehr beliebt sind die sogenannten Filmscanner - diese sind darauf spezialisiert, Negative zu digitalisieren.
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